Geschichte der Zangen
Begonnen hat alles zu Zeiten der Griechen, auf deren Vasen Malereien zu sehen waren. Genauer gesagt wurde der griechische Feuer- und Schmiedegott Hephaistos, für den die Zangen ein Attribut darstellten. Zur damaligen Zeit dienten die Zangen dazu, dass mit ihnen heiße Gegenstände gegriffen und bewegt werden konnten. Es handelte sich damals unter anderem um solche Gegenstände wie Schmiedeteile, Tiegel und Kohlen.
Mit den Jahrzehnten veränderte sich das Bild der Handwerksarbeit, da sich immer mehr Aufgabenbereiche herausbildeten. Dies hing beispielsweise mit der Motorisierung, der Weiterentwicklung der Elektronik und der immer mehr aufkommenden Telekommunikation zusammen. Dadurch wurde die Entwicklung neuer Zangenmodelle erforderlich, wie die Spezialzange, die bei der Verarbeitung von Lichtwellenleitern eingesetzt wird.

Bild der Zangen
Zum Einsatz gelangen häufig Kombinationszangen, Kneifzangen, Sicherungszangen, Gripszangen und Flachzangen. Außerdem gibt es Flachrundzangen, die ohne und mit Schneide ausgearbeitet wurden sowie Rund- und Lochzangen. Diese werden oft auch genutzt, um in Gürtel zusätzliche Löcher einzustanzen. Ferner gibt es Spitz- und Elektronikzangen, die gerade bei der Herstellung elektrischer Geräte zum Einsatz kommen. Als weitere wichtige Werkzeuge werden hier die Rohrzangen sowie die Wasserpumpenzangen präsentiert, die im sanitären Bereich zum Einsatz kommen.

Gelenke der Zange
Die Zange wird unterschiedlich eingesetzt und besitzt ebenso eine unterschiedliche Qualität. Daher gibt es eine Unterscheidung bei den Bauformen. Es gibt zum einen Modelle mit einem aufgelegten Gewerbe, bei dem es sich um die Grundform handelt, die ein Zangengelenk besitzt. In diesem Fall liegen die Schenkel der Zange übereinander. Mittels eines Gelenkbolzens sind die Schenkel verbunden. Bei der anderen Bauform der Zangen handelt es sich um das durchgesteckte Gewerbe. Dann wird ein Schenkel der Zange in den anderen Schenkel über eine Öffnung hindurchgeführt.