Stirnlampen haben ihren Ursprung als Grubenlampen, die unter Tage schon ab 1900 verwendet wurden. Frederic Baldwin meldete das erste Modell einer Stirnlampe Ende des 19. Jahrhunderts als Patent an und seitdem ist diese Art der mobilen Lichtquelle außerordentlich beliebt.
Zuerst wurden diese Lampen mit Calciumcarbid betrieben, welches ein brennbares, hell leuchtendes Gas absondert, sobald es mit Wasser in Kontakt kommt. Aufgrund dieser gefährlichen chemischen Zusammensetzung werden heute keine Stirnlampen mehr mit Carbid angetrieben, sondern mit LED-Lampen oder früher auch mit Halogenlampen.

Häufig werden Stirnlampen, abgesehen von der Nutzung im Bergbau, für die Höhlenforschung verwendet, wo sie am Arbeitshelm oder am Stirnband angebracht werden und so den Erkundenden auf Schritt und Tritt mit Licht versorgen.
Außerhalb dieser charakteristischen Nutzungsarten sind diese Lampen besonders bei Menschen beliebt, die nach Anbruch der Dunkelheit noch im Außenbereich arbeiten oder unterwegs sind, z. B. Reparaturen ausführen, mit dem Hund spazieren gehen oder Zeitungen austragen. Wenn sie nicht im privaten Hobbybereich verwendet werden, nennt man Stirnlampen auch Kopflampen.

In den meisten Fällen werden Kopflampen mit Mignon- oder Micro-Zellen betrieben. Dabei müssen die Batterien nicht direkt an der Lampe angebracht werden, sondern können in einer sogenannten Belt-Version am Körper getragen werden. Das bietet sich gerade dann an, wenn das Gewicht des Helms möglichst gering gehalten werden soll.

Stirnlampen werden heute von mehreren Herstellern angeboten, beispielsweise von LED Lenser oder Petzl.