Regenkleidung


Heutige Regenkleidung findet ihre Vorläufer und Vorbilder in der Seefahrt bzw. dem Fischereihandwerk. Wie sehr Mannschaft und Schiff dabei eine Einheit bildeten, beweisen die Stoffe, aus denen die Kleidung häufig gefertigt war: meist handelte es sich dabei um strapazierfähiges Segeltuch, das zum Schutz vor Wind und Wellen mit wasserabweisenden bzw. -undurchlässigen Materialien getränkt war. Diese Art Regenkleidung war nicht nur schwer, sondern meist auch recht steif und entsprechend unbequem. Dennoch sicherte sie nicht nur die Gesundheit ihrer Träger, sondern entschied in Extremfällen sogar über Leben und Tod.

Einige Bestandteile dieser historischen Seefahrer- und Fischerbekleidung haben sich bis heute gehalten. Sie finden ihre Berechtigung durch jahrhundertelange Erfahrung und praxiserprobten Einsatz. Zu ihnen gehören die bewährten Schnitte und Verschlusslösungen speziell gearbeiteter Hosen, die über den Kopf zu ziehenden Oberteile sowie die Grundideen des wasserfesten "Ölzeuges" oder besonders rutschfester Sicherheitsschuhe.

Moderne Regenkleidung überzeugt durch den Einsatz leichter, atmungsaktiver Materialien und witterungsbedingter Zusatzausrüstungen. Häufig kannst du normale Jacken durch Einknöpfen oder -zippen einer zusätzlichen Weste problemlos auch an kälteren Tagen tragen. Versiegelte Nähte, verdeckte Knopf- und Reißverschlussleisten sowie eng anliegende Ärmelabschlüsse halten Wind und Feuchtigkeit auch an kritischen Stellen vom Körper fern. Kräftige Farben und fluoreszierende Aufdrucke sorgen für gute Sichtbarkeit und erhöhen damit deine Sicherheit.